Allgemeine Geschäfts­bedingungen

Hier findet Ihr die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu den Jugendtagen 2020.

A. Gesonderte Ticket-Vermittlungs-AGB der Passionsspiele Oberammergau Vertriebs GmbH & Co. KG für die Jugendtage der Passionsspiele 2020 vom 08. Mai 2020 bis 09. Mai 2020

Stand: 13.06.2019

1. Vertragspartner

1.1.  Vertragspartner bezüglich der Vermittlung des Vertrags über den Besuch der Passionsspiele Oberammergau („Vermittlungsvertrag“) ist die Passionsspiele Oberammergau Vertriebs GmbH & Co. KG, Dorfstr. 3, 82487 Oberammergau, E-Mail: support@oberammergau.de, Fax: +49 8822 949 88 76 (nachstehend „POV“).
1.2.  Der Vertragspartner der POV wird Kunde („Kunde“) genannt.

 

2. Geltungsbereich

Diese „Ticket-Vermittlungs-AGB’s der Passionsspiele Oberammergau Vertriebs GmbH & Co. KG“ gelten auch für alle zukünftigen Verträge über die Vermittlung eines Vertrags über den Besuch der Passionsspiele Oberammergau, auch wenn deren Geltung nicht nochmals gesondert vereinbart wird.

 

3. Leistungsbeschreibung; Vermittlung eines Vertrags über den Besuch der Passionsspiele Oberammergau 2020

3.1.  Die POV vermittelt dem Kunden einen Vertrag mit der Gemeinde Oberammergau (Eigenbetrieb Kultur, Ludwig-Thoma-Straße 10, 82487 Oberammergau) über den Besuch der Passionsspiele Oberammergau 2020 (der Vertrag mit der Gemeinde Oberammergau wird nachfolgend „Ticketvertrag“ genannt). Die POV handelt bezüglich des Ticketvertrags im Namen der Gemeinde Oberammergau.

3.2.  Die POV ist selbst nicht Veranstalter der Passionsspiele Oberammergau 2020 und nicht Vertragspartner hinsichtlich des Ticketvertrags; dies ist die Gemeinde Oberammergau.

3.3  Hinsichtlich des Ticketvertrags gelten die unten abgedruckten „Ticket-AGB der Gemeinde Oberammergau“. 

 

4. Bezahlung, Rücklastschriftgebühren

4.1.  Der Kunde hat das Entgelt für die Vermittlung (zzgl. etwaiger sonstiger Entgelte) ebenso wie das Entgelt für den Ticketvertrag unmittelbar nach Vertragsschluss entsprechend einem der angebotenen Zahlungswege an die POV zu bezahlen. Der Kunde ist insofern vorleistungspflichtig.
4.2.  Die POV ist berechtigt, vom Vermittlungsvertrag zurückzutreten, wenn der Kunde trotz Mahnung das geschuldete Entgelt nicht bezahlt.
4.3.  Sofern in der Mahnung eine bestimmte Frist gesetzt wird, muss die Zahlung bis zum genannten Datum gutgeschrieben sein. Sofern die Zahlungsart „Lastschrift“ im Einzelfall angeboten und gewählt wurde und die fällige Lastschrift nicht eingezogen werden konnte („Rücklastschrift“), so hat der Kunde der POV die der POV in Rechnung gestellten Rücklastschriftgebühren zu bezahlen.
4.4.  Die Pflicht zur Zahlung der Rücklastschriftgebühr besteht nicht, wenn der Kunde die Rücklastschrift nicht zu vertreten hat.
4.5.  Dem Kunden ist der Nachweis gestattet, dass der POV kein oder ein wesentlicher geringerer Schaden entstanden ist als die Höhe der Rücklastschriftgebühr. Bei einem wesentlich geringeren Schaden ist dieser zu bezahlen.

 

5. Rücktritt

Die POV ist berechtigt, vom Vermittlungsvertrag und im Namen der Gemeinde Oberammergau vom Ticketvertrag zurückzutreten, wenn der Kunde nach den „Ticket-AGB der Gemeinde Oberammergau“ keinen Ticketvertrag hätte schließen dürfen.

 

6. Haftungsausschluss

6.1.  Die Haftung der POV ist ausgeschlossen, außer es liegt ein Fall von grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz vor.
6.2.  Eine Haftung der POV ist auch dann nicht ausgeschlossen, wenn es sich um die Verletzung von wesentlichen Vertragspflichten handelt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglichen und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf. Eine wesentliche Vertragspflicht ist z.B., dass der Ticketvertrag mit der Gemeinde Oberammergau vermittelt wird.
6.3.  Im Falle der leicht fahrlässigen Verletzung von wesentlichen Vertragspflichten ist die Haftung der POV auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden beschränkt.
6.4.  Eine Haftung der POV ist auch dann nicht ausgeschlossen, wenn es um eine Haftung aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit geht.

 

7. Datenschutz, Widerspruchsmöglichkeit bzgl. E-Mail-Werbung

7.1.  Die angegebenen Daten werden sowohl von der POV als auch von der Gemeinde Oberammergau erhoben, gespeichert, verarbeitet und verwendet, um den Vertrag durchzuführen. Die Durchführung des Vertrags erfasst auch die Erhebung, Speicherung, Verarbeitung und Verwendung der Daten im Rahmen eines Sicherheitskonzepts für die Passionsspiele Oberammergau 2020.
7.2.  Die E-Mail-Adresse des Kunden wird zur Direktwerbung für ähnliche Waren oder Dienstleistungen verwendet, sofern er dem nicht widersprochen hat. Der Kunde kann der Verwendung der E-Mail-Adresse zum Zweck der Zusendung von Direktwerbung jederzeit widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen. Der Widerspruch kann insbesondere wie folgt erklärt werden.

Per Post an: Eigenbetrieb Oberammergau Kultur, Ludwig-Thoma-Str. 10, 82487 Oberammergau

Per E-Mail an: kontakt@jugendtage-passionsspiele.de

Per Fax an: +49 8822 949 88 56

Per Telefon unter der Nr.: +49 8822 835 93 50

 

8. Bereitstellung von Informationen

Der Kunde ist damit einverstanden, dass ihm Informationen in digitaler Form, insbesondere per E-Mail als PDF-Datei, zur Verfügung gestellt werden, sofern der Kunde eine E-Mail-Adresse angegeben hat.

 

9. Maßgeblichkeit der deutschen Fassung

Die englische Fassung der AGB dient rein informatorischen Zwecken. Für die Verträge alleine maßgeblich ist die deutsche Fassung der AGB.

 

10. Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein, werden die Wirksamkeit und Durchsetzbarkeit aller übrigen Bestimmungen davon nicht berührt.

 

11. Schlussklausel (Anwendbares Recht, Streitbeilegung)

11.1. Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts, wobei auch die Anwendung der Verweisungsnormen des deutschen Rechts ausgeschlossen wird. Diese Rechtswahl lässt die zwingenden verbraucherschützenden Rechtsvorschriften des Wohnsitzstaats des Verbrauchers unberührt.
11.2.  Sofern und soweit in den AGB keine vom anwendbaren Recht abweichende Regelung vereinbart wurde, gilt das Gesetz.
11.3.  § 305b BGB bleibt unberührt.
11.4.  Die POV ist nicht bereit oder verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
11.5.  Die POV weist auf die Plattform der EU-Kommission zur Online-Streitbeilegung hin: www.ec.europa.eu/consumers/odr

 

B. Gesonderte Ticket-AGB der Gemeinde Oberammergau für die Jugendtage der Passionsspiele 2020 vom 08. Mai 2020 bis 09. Mai 2020

Stand: 13.06.2019

1.Vertragspartner

1.1.  Vertragspartner bezüglich des Vertrags über den Besuch der Passionsspiele Oberammergau („Ticketvertrag“) ist die Gemeinde Oberammergau, Eigenbetrieb Kultur, Ludwig-Thoma-Straße 10, 82487 Oberammergau.

1.2.  Der Vertragspartner der Gemeinde Oberammergau wird Kunde („Kunde“) genannt.

1.3.  Die Passionsspiele Oberammergau Vertriebs GmbH & Co. KG, Dorfstr. 3, 82487 Oberammergau („POV“) handelt im Rahmen des Abschlusses und der Abwicklung des Ticketvertrags im Namen und auf Rechnung der Gemeinde Oberammergau. Die POV wird nicht Vertragspartner des Kunden hinsichtlich des Ticketvertrags.

1.4.  Die POV ist bevollmächtigt, im Namen der Gemeinde Oberammergau im Rahmen des Abschlusses, der Abwicklung und eines etwaigen Rücktritts vom Ticketvertrag alle notwendigen Erklärungen entgegenzunehmen und abzugeben, insbesondere auch Mahnungen und Rücktritte auszusprechen.

 

2. Geltungsbereich

2.1. Diese „Ticket-AGB der Gemeinde Oberammergau“ gelten auch für alle zukünftigen Verträge über den Besuch der Passionsspiele Oberammergau, auch wenn deren Geltung nicht nochmals gesondert vereinbart wird.

2.2.  Diese „Ticket-AGB der Gemeinde Oberammergau“ gelten nicht, wenn der Ticketvertrag zusammen mit einem Reisevertrag mit der Passionsspiele Oberammergau Vertriebs GmbH & Co. KG abgeschlossen wird.

 

3. Voraussetzungen für Vertragsschluss, Vertragsstrafe bei unwahrer Angabe

3.1.  Der Kunde erklärt, dass er den Vertrag rein zu privaten und nicht zu unternehmerischen Zwecken abschließt. Hierbei ist zu beachten, dass ein Weiterverkauf an gewerbliche Dritte ebenso wie das Paketieren mit weiteren Leistungen keineswegs gestattet ist.
Er erklärt weiter, dass der oder die Reisenden ein Mindestalter von 16 Jahren und Höchstalter von 26 Jahren nicht überschreiten. Diese Regelung gilt nicht für die Betreuer einer Jugendgruppe. Hier gilt ein Betreuungsschlüssel von 1 Begleiter für 10 Jugendliche oder junge Erwachsene.

3.2.  Für den Fall, dass die Erklärung in Ziffer 3.1 unzutreffend ist, verpflichtet sich der Kunde, eine von der Gemeinde Oberammergau nach billigem Ermessen festzusetzende, im Streitfall vom zuständigen Gericht zu überprüfende Vertragsstrafe zu bezahlen. Die Pflicht zur Zahlung der Vertragsstrafe besteht nicht, wenn der Kunde nicht schuldhaft gehandelt hat.

3.3.  Für den Fall eines Verstoßes gegen Ziffer 3.1 ist die Gemeinde Oberammergau berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten.

 

4. Leistungsbeschreibung

4.1.  Die im Rahmen des Vertrags von der Gemeinde Oberammergau geschuldete Leistung ist es, dem Kunden den Besuch der Jugendtage Passionsspiele Oberammergau 2020 („Passionsspiele“) an dem vereinbarten Tag und in der vereinbarten Kategorie zu gestatten.

4.2.  Das Ticket selbst verkörpert kein Recht und keinen Anspruch. Die Rechte und Pflichten bestehen nur gemäß dem zwischen der Gemeinde Oberammergau und dem Kunden abgeschlossenem Vertrag.

4.3.  Der Kunde hat auf dem Ticket nach Erhalt seinen Namen einzutragen. Der Kunde erhält sein Ticket am Tag der Aufführung nach Vorlage der Rechnung/Zahlungsbestätigung. Bei Bestellung/Kauf/Buchung sowie beim Direktkauf, wird eine Bestätigung mit der Buchungsnummer ausgegeben.

4.4.  Die Gemeinde Oberammergau ist jedoch berechtigt, den Vertrag mit dem Kunden dadurch zu erfüllen, dass die Gemeinde Oberammergau dem Besitzer des Tickets gegenüber die geschuldete Leistung erbringt, unabhängig davon, ob dieser auch der Vertragspartner/Kunde der Gemeinde Oberammergau ist.

4.5.  Zur Klarstellung: Von diesem Ticketvertrag nicht umfasst ist eine Verpflegung des Kunden.

4.6.  Nach ca. 2,5 Stunden Aufführung findet eine große Pause statt. Sofern die Aufführung vor der großen Pause abgebrochen wird, erhält der Kunde auf sein Verlangen hin sein Entgelt zurück. Sofern die Aufführung mindestens bis zur großen Pause durchgeführt wurde und danach nicht mehr fortgeführt werden kann, ohne dass dies die Gemeinde Oberammergau zu vertreten hätte, hat der Kunde keine Ansprüche, insbesondere keinen Anspruch auf Rückerstattung des Entgelts.

 

5. Bezahlung, Rücklastschriftgebühren

5.1.  Kartenbestellungen sind verbindlich und verpflichten zur Abnahme und Bezahlung der gebuchten Karten. Die Regelungen zum Widerruf und Rückgaberecht bei Fernabsatzverträgen sind aufgrund von § 312g Abs. 2 S. 1 Nr. 9 BGB nicht auf Ticketkäufe anwendbar. Dies bedeutet, dass ein zweiwöchiges Widerrufs- und Rückgaberecht nicht besteht. Gekaufte Tickets werden grundsätzlich nicht zurückgenommen. Hinsichtlich des Kaufs von Gutscheinen und Waren besteht ein Widerrufs- und Rückgaberecht gemäß den gesetzlichen Bestimmungen.

5.2.  Der Kunde hat das Entgelt unmittelbar nach Vertragsschluss entsprechend einem der angebotenen Zahlungswege zu bezahlen.

5.3.  Der Kunde ist hinsichtlich des Entgelts vorleistungspflichtig.

5.4.  Die Gemeine Oberammergau ist berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten, wenn der Kunde trotz Mahnung das geschuldete Entgelt nicht bezahlt. Sofern in der Mahnung eine bestimmte Frist gesetzt wird, muss die Zahlung bis zum genannten Datum gutgeschrieben sein.

5.5.  Die Gemeinde Oberammergau setzt zur Vertragsabwicklung Dienstleister ein. Diese sind auch für die Zahlungsabwicklung zuständig, sind also berechtigt, für die Gemeinde Oberammergau das Entgelt einzuziehen.

5.6.  Sofern die Zahlungsart „Lastschrift“ im Einzelfall angeboten und gewählt wurde und die fällige Lastschrift nicht eingezogen werden konnte („Rücklastschrift“), so hat der Kunde der Gemeinde Oberammergau die der Gemeinde Oberammergau in Rechnung gestellten Rücklastschriftgebühren zu bezahlen.

5.7.  Die Pflicht zur Zahlung der Rücklastschriftgebühr besteht nicht, wenn der Kunde die Rücklastschrift nicht zu vertreten hat.

5.8.  Dem Kunden ist der Nachweis gestattet, dass der Gemeinde Oberammergau kein oder ein wesentlicher geringerer Schaden entstanden ist als die Höhe der Rücklastschriftgebühr. Bei einem wesentlich geringeren Schaden ist dieser zu bezahlen.

 

6. Ermäßigtes Entgelt

6.1.  Rollstuhlfahrer können - nach Verfügbarkeit - ebenfalls einen Vertrag zu einem ermäßigten Entgelt abschließen. Eine etwaige Begleitperson hat das volle Entgelt zu bezahlen.

6.2.  Am Einlass muss die Berechtigung zur Ermäßigung nachgewiesen werden. Personen mit Behinderung müssen einen zum Zeitpunkt des Einlasses gültigen Schwerbehindertenausweis sowie zusätzlich ihren Personalausweis vorzeigen.

6.3.  Wenn der Nachweis nicht erbracht wird, ist ein Einlass nur möglich, wenn vor Ort die Differenz zum jeweiligen Entgelt ohne Ermäßigung bezahlt wird.

 

7. Einlass

7.1.  Der Einlass findet eine Stunde vor Aufführungsbeginn statt. Der Kunde muss sich pünktlich zum Aufführungsbeginn auf seinem Sitzplatz eingefunden haben.

7.2.  Nach Veranstaltungsbeginn ist ein Zutritt zur Veranstaltung nur möglich, sofern und soweit dies die Aufführung nicht stört und soweit der Einlass noch geöffnet ist. Die Gemeinde Oberammergau wird das nach billigem Ermessen prüfen.

 

8. Vorbehalt der Änderung des Vorstellungsbeginns

8.1.  Die Gemeinde Oberammergau wird die Passionsspiele grundsätzlich am vereinbarten Tag zur angekündigten Uhrzeit durchführen.

8.2.  Die Gemeinde Oberammergau ist berechtigt, die Passionsspiele am vereinbarten Tag zu einer anderen Uhrzeit durchzuführen, wenn hierfür ein bei Vertragsschluss nicht vorhersehbarer, wichtiger Grund vorliegt und die andere Uhrzeit für den Kunden zumutbar ist. Ein wichtiger Grund für die Verschiebung des Beginns auf eine andere Uhrzeit sind insbesondere behördliche Anordnungen und höhere Gewalt. Unzumutbar ist dem Kunden ein Vorstellungsbeginn vor 12:00 Uhr und nach 19:00 Uhr.

8.3.  Die Gemeinde Oberammergau wird über eine Änderung der Uhrzeit des Beginns unverzüglich über ihre Website informieren. Dem Kunden obliegt es, sich 48 Stunden vor dem angekündigten Veranstaltungsbeginn per Telefon +49 8822 835 93 50 oder auf der Website www.jugendtage-passionsspiele.de über etwaige Änderungen zu informieren.

 

9. Vorbehalt der Änderung des Sitzplatzes

9.1. Der Kunde kann bei der Aufführung der Passionsspiele grundsätzlich den vereinbarten Sitzplatz einnehmen.

9.2. Die Gemeinde Oberammergau ist berechtigt, dem Kunden einen anderen Sitzplatz zuzuweisen, wenn hierfür ein bei Vertragsschluss nicht vorhersehbarer, wichtiger Grund vorliegt und der neu zugewiesene Sitzplatz für den Kunden zumutbar ist. Ein wichtiger Grund für die Zuweisung eines anderen Sitzplatzes ist es, wenn der vertraglich vereinbarte Sitzplatz nicht mehr verfügbar ist, z.B. aufgrund behördlicher Anordnungen oder Beschädigung. Der neu zugewiesene Sitzplatz ist für den Kunden nur zumutbar, wenn er sich innerhalb derselben Kategorie befindet.

9.3.  Sollte ein wichtiger Grund vorliegen, aber kein Sitzplatz mehr in derselben Kategorie verfügbar sein, so wird dem Kunden, soweit verfügbar, ein Sitzplatz in einer niedrigeren Kategorie zugewiesen. Der Kunde kann in diesem Fall verlangen, dass ihm die Differenz des gezahlten Entgelts zum Entgelt für ein Ticket in der niedrigeren Kategorie erstattet wird.

 

10. Pflichten des Kunden in Bezug auf das Ticket

10.1.  Der Kunde ist verpflichtet, unmittelbar nach Erhalt des Tickets seinen Namen einzutragen.

10.2.  Der Kunde ist verpflichtet, sein Ticket am Einlass vorzuzeigen. Es finden Einlasskontrollen statt.

10.3.  Der Kunde ist weiter verpflichtet, auf Verlangen am Einlass seinen Personalausweis vorzuzeigen, um überprüfen zu können, ob die auf dem Ticket eingetragene Person dieselbe ist wie der Besitzer des Tickets.

10.4.  Der Kunde ist weiter verpflichtet, sein Ticket während der Aufführung jederzeit bei sich zu führen und auf Verlangen vorzuzeigen.

10.5.  Der Kunde ist verpflichtet, sein Ticket jederzeit zur Überprüfung zu überlassen, insbesondere, um gefälschte Tickets zu erkennen. Der Kunde hat auf Aufforderung hin darzulegen, wie er in den Besitz des Tickets gelangt ist und auf welcher vertraglichen Grundlage (konkreter Vertragsschluss) er anwesend ist. Sollte sich herausstellen, dass der Kunde mit einem gefälschten Ticket eingelassen wurde, ist er verpflichtet, auf Anweisung seinen Platz wieder zu verlassen.

10.6.  Veränderungen des Tickets (außer solche bezüglich einer Namenseintragung) sind zu unterlassen und führen zur Ungültigkeit des Tickets. Eine solche Veränderung berechtigt dazu, den Einlass zu verweigern. Dies gilt insbesondere dann, wenn der auf dem Ticket aufgedruckte Preis geschwärzt wurde.

 

11. Verlust eines Tickets

11.1.  Für den Fall, dass der Kunde ein Ticket verloren hat, gilt Folgendes:

11.2.  Der Kunde kann sich an die POV wenden, welche im Namen der Gemeinde Oberammergau die Angelegenheit prüfen wird.

11.3.  Der Kunde hat in diesem Rahmen das zur Verfügung gestellte Formular wahrheitsgemäß auszufüllen, sich mit der ggf. anfallenden Bearbeitungsgebühr einverstanden zu erklären und Belege über den Vertragsschluss sowie eine Personalausweiskopie beizufügen. Die Angelegenheit wird sodann geprüft; die Gemeinde Oberammergau kann nach billigem Ermessen entscheiden, ob dem Kunden ersatzweise ein neues Ticket ausgestellt wird. In diesem Fall verliert das verlorengegangene Ticket seine Gültigkeit.

 

12. Pflichten des Kunden im Rahmen des Besuchs der Passionsspiele

12.1.  Der Kunde ist verpflichtet, beim Besuch der Passionsspiele angemessene Kleidung zu tragen und eine angemessene Verhaltensweise an den Tag zu legen, um dem Charakter der Passionsspiele gerecht zu werden.

12.2.  Der Kunde hat es zu unterlassen Ton-, Bild- und/oder Videoaufnahmen von den Passionsspielen anzufertigen.

12.3.  Dem Kunden ist bekannt, dass bei den Passionsspielen Ton-, Bild- und/oder Videoaufnahmen gemacht werden, welche die Besucher, also auch den Kunden, einschließen können und welche kommerziell unbeschränkt in einer üblichen Art und Weise verwertet werden, ohne dass den Besuchern, also auch dem Kunden, ein Vergütungsanspruch zusteht.

12.4.  Der Kunde hat es zu unterlassen, Tiere zu den Passionsspielen mitzunehmen. Insbesondere ist die Mitnahme von Hunden mit Ausnahme von Blindenführhunden oder Assistenzhunden zu unterlassen.

12.5.  Der Kunde hat es zu unterlassen einen oder mehrere der folgenden Gegenstände mitzunehmen oder mitzuführen: Speisen, Getränke, Taschen welche das DIN A4-Format überschreiten, pyrotechnisches Material, Waffen, Feuerwerkskörper, oder andere gefährliche Gegenstände.

12.6.  Im Rahmen der Einlasskontrollen finden ggf. Taschen- und Körperkontrollen statt. Diese sind in angemessenem Umfang zu dulden.

12.7.  Der Kunde hat das Rauchen im Gebäude zu unterlassen.

12.8.  Der Kunde hat während der Vorstellungen etwaige Geräte (z.B. Handy, Smartphone) so einzurichten, dass diese weder durch Ton-, Vibrations- oder Lichtsignale die Aufführung stören.

12.9.  Für den Besuch der Passionsspiele gilt die „Hausordnung Passionsspiele 2020“ der Gemeinde Oberammergau, welche am Aufführungsort der Passionsspiele an geeigneten Stellen, insbesondere dem Einlass, ausgehängt ist.

 

13. Folge von Pflichtverletzungen des Kunden

Die Gemeinde Oberammergau ist berechtigt, bei einer Pflichtverletzung des Kunden nach vorheriger Abmahnung, bei Vorliegen eines wichtigen Grunds auch ohne vorherige Abmahnung, ihr Hausrecht auszuüben und den Kunden vom Veranstaltungsort zu entfernen.

 

14. Erwerb von mehreren Tickets

14.1.  Der Kunde kann einen Vertrag abschließen, der bis zu 50 Tickets umfasst. Eine größere Anzahl muss gesondert angefragt werden.  Auch in diesem Fall kommt ausschließlich ein Vertrag mit dem Kunden zustande.

14.2.  In einem solchen Fall wird die Gemeinde Oberammergau den Vertrag mit dem Kunden dadurch erfüllen, dass sie denjenigen Personen, welchen der Kunde die übrigen von ihm erworbenen Tickets übergeben hat, ebenfalls bei Vorlage des Tickets den Einlass zu den Passionsspielen am vereinbarten Tag in der vereinbarten Kategorie gewährt.

14.3.  Der Kunde hat dafür zu sorgen, dass sich die übrigen Personen zugunsten der Gemeinde Oberammergau verpflichten, an diese AGB in gleicher Weise gebunden zu sein wie der Kunde selbst.

14.4.  Die Pflicht der Gemeinde Oberammergau, auch den weiteren Personen Zutritt zu gewähren setzt voraus, dass (i) die übrigen Personen sich zugunsten der Gemeinde Oberammergau verpflichten, an diese AGB in gleicher Weise wie der Kunde gebunden zu sein, und (iii) es sich hierbei um Verbraucher handelt.

14.5.  Der Kunde hat nach Erhalt der Tickets das jeweilige Namensfeld auszufüllen und den Namen der jeweiligen weiteren Person(en) einzutragen.

14.6.  Weiter setzt die Pflicht zur Einlassgewährung voraus, dass auf Aufforderung hin der Ticketbesitzer am Einlass ausdrücklich erklärt und ggf. in Textform bestätigt, wie er in den Besitz des Tickets gelangt ist.
 

 

15. Das Mindestalter für den Besuch der Passionsspiele ist 6 Jahre, im Rahmen der Jugendtage ändert sich das Mindestalter von 6 Jahre auf 16 Jahre und ist begrenzt auf ein Höchstalter von 26 Jahren. Für Betreuungspersonen gilt das Höchstalter nicht.

 

15.2.  Pro 10 zu betreuende Personen mit einem Höchstalter von 26 Jahren ist ein Betreuer zugelassen.

15.3.  Der Kunde darf in keinem Fall einen oder mehrere Verträge abschließen, die insgesamt mehr als 16 Tickets umfassen. Die Gemeinde Oberammergau und die POV werden anhand der ihnen verfügbaren Daten prüfen, ob ein Kunde versucht, Verträge abzuschließen, die mehr als 50 Tickets umfassen bzw. prüfen, ob dies geschehen ist.

15.4.  Tickets, welche von Reiseverträgen mit der Passionsspiele Oberammergau Vertriebs GmbH & Co. KG umfasst sind, werden bei der Berechnung der 50 Tickets nicht berücksichtigt.

 

16. Voraussetzungen einer Abtretung

16.1.  Der Kunde kann den Erfüllungsanspruch aus seinem Vertrag mit der Gemeinde Oberammergau grundsätzlich nicht abtreten.

16.2.  Eine Abtretung des Erfüllungsanspruchs ist dann möglich, wenn (i.) die Gemeinde Oberammergau ihre Zustimmung erteilt hat, (ii.) der Gemeinde Oberammergau vorab Name und Kontaktdaten des Abtretungsempfängers von dem Kunden mitgeteilt werden, (iii.) der Abtretungsempfänger sich zugunsten der Gemeinde Oberammergau verpflichtet, an diese AGB ebenso gebunden zu sein wie der Kunde selbst, (iv.) mit der Abtretung das entsprechende Ticket übergeben wird und wenn (v.) der Abtretungsempfänger ein Verbraucher ist. Alle Voraussetzungen gelten kumulativ. Die Gemeinde Oberammergau kann die Zustimmung bei Vorliegen eines berechtigten Interesses verweigern. Ein solches berechtigtes Interesse liegt insbesondere dann vor, wenn das Ticket an einen Abtretungsempfänger abgetreten werden soll, gegen den die Gemeinde Oberammergau ein Hausverbot erteilt hat.

16.3.  Auf Aufforderung hin hat der Ticketbesitzer am Einlass ausdrücklich zu erklären und ggf. in Textform zu bestätigen, wie er in den Besitz des Tickets gelangt ist.

 

17.  Beschränkung des Verkaufs des Tickets

17.1.  Der Kunde darf das Ticket nur verkaufen und/oder zum Verkauf anzubieten, wenn gleichzeitig mit dem Verkauf eine wirksame Abtretung des Erfüllungsanspruchs gegen die Gemeinde Oberammergau gemäß Ziffer 16 gewährleistet wird. Im Übrigen hat es der Kunde zu unterlassen, das Ticket zu verkaufen und/oder zum Verkauf anzubieten.

17.2.  Sofern der Kunde gegen eine vorstehende Pflicht verstößt, hat er eine von der Gemeinde Oberammergau nach billigem Ermessen festzusetzende, im Streitfall vom zuständigen Gericht zu überprüfende Vertragsstrafe zu bezahlen. Die Pflicht zur Zahlung der Vertragsstrafe besteht nicht, wenn der Kunde nicht schuldhaft gehandelt hat. Im Übrigen ist die Gemeinde Oberammergau im Fall eines Verstoßes berechtigt, das Ticket zu sperren und insbesondere auch bei einer Vorlage des entsprechenden Tickets den Zugang zu verweigern.

 

18. Haftungsausschluss

18.1.  Die Haftung der Gemeinde Oberammergau ist ausgeschlossen, außer es liegt ein Fall von grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz vor.

18.2.  Eine Haftung der Gemeinde Oberammergau ist auch dann nicht ausgeschlossen, wenn es sich um die Verletzung von wesentlichen Vertragspflichten handelt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglichen und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf. Eine wesentliche Vertragspflicht ist z.B., dass die Jugendtage der Passionsspiele Oberammergau 2020 stattfinden und aufgeführt werden.

18.3.  Im Falle der leicht fahrlässigen Verletzung von wesentlichen Vertragspflichten ist die Haftung der Gemeinde Oberammergau auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden beschränkt.

18.5.  Eine Haftung der Gemeinde Oberammergau ist auch dann nicht ausgeschlossen, wenn es um eine Haftung aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit geht.

 

19. Datenschutz

19.1.  Die angegebenen Daten werden erhoben, gespeichert, verarbeitet und verwendet, um den Vertrag durchzuführen. Die Durchführung des Vertrags erfasst auch die Erhebung, Speicherung, Verarbeitung und Verwendung der Daten im Rahmen eines Sicherheitskonzepts für die Passionsspiele Oberammergau 2020. Das Sicherheitskonzept kann es z.B. mit einschließen, dass an eine angegebene Handynummer ein bestimmter Sammelpunkt mitgeteilt oder vor dem Aufenthalt in einem bestimmten Bereich gewarnt wird.

19.2.  Die E-Mail-Adresse des Kunden wird zur Direktwerbung für ähnliche Waren oder Dienstleistungen verwendet, sofern er dem nicht widersprochen hat. Der Kunde kann der Verwendung der E-Mail-Adresse zum Zweck der Zusendung von Direktwerbung jederzeit widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen. Der Widerspruch kann insbesondere wie folgt erklärt werden.

Per Post an: Eigenbetrieb Oberammergau Kultur, Ludwig-Thomas-Str. 10, 82487 Oberammergau

Per E-Mail an: kontakt@jugendtage-passionspiele.de

Per Fax an: +49 8822 949 88 56

Per Telefon unter der Nr.: +49 8822 835 93 50

 

20. Kein Widerrufsrecht

Bezüglich des Ticketvertrags besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht.

 

21.  Kein Kündigungsrecht nach § 648 BGB

Das Kündigungsrecht des Kunden nach § 648 BGB ist ausgeschlossen. Eine Stornierung des Tickets durch den Kunden ist somit nicht möglich.

 

22. Bereitstellung von Informationen in digitaler Form

Der Kunde ist damit einverstanden, dass ihm Informationen in digitaler Form, insbesondere per E-Mail als PDF-Datei, zur Verfügung gestellt werden, sofern der Kunde eine E-Mail-Adresse angegeben hat.

 

23. Maßgeblichkeit der deutschen Fassung

Die englische Fassung der AGB dient rein informatorischen Zwecken. Für die Verträge alleine maßgeblich ist die deutsche Fassung der AGB.

 

24. Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein, werden die Wirksamkeit und Durchsetzbarkeit aller übrigen Bestimmungen davon nicht berührt.

 

25. Schlussklausel (anwendbares Recht, Streitbeilegung)

25.1. Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts, wobei auch die Anwendung der Verweisungsnormen des deutschen Rechts ausgeschlossen wird. Diese Rechtswahl lässt die zwingenden verbraucherschützenden Rechtsvorschriften des Wohnsitzstaats des Verbrauchers unberührt.

25.2. Sofern und soweit in den AGB keine vom anwendbaren Recht abweichende Regelung vereinbart wurde, gilt das Gesetz.

25.3. § 334 BGB wird nicht ausgeschlossen.

25.4. § 305b BGB bleibt unberührt.

25.5. Die Gemeinde Oberammergau ist nicht bereit oder verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

25.6. Die Gemeinde Oberammergau weist auf die Plattform der EU-Kommission zur Online-Streitbeilegung hin: www.ec.europa.eu/consumers/odr

A. Gesonderte Reise-AGB der Passionsspiele Oberammergau Vertriebs GmbH & Co. KG für die Jugendtage der Passionsspiele 2020 vom 07. Mai 2020 bis 10. Mai 2020

Stand: 13.06.2019

 

1. Reiseveranstalter

Reiseveranstalter und Vertragspartner des Reisevertrags („Reisevertrag“) im Sinne von §§ 651a ff BGB ist die Passionsspiele Oberammergau Vertriebs GmbH & Co. KG, Dorfstr. 3, 82487 Oberammergau, E-Mail: support@oberammergau.de, Tel: +49 8822 835 93 30 (nachstehend „POV“).

 

2. Geltungsbereich der AGB

Diese „Reise-AGB der Passionsspiele Oberammergau Vertriebs GmbH & Co. KG“ gelten auch für alle zukünftigen Vertragsschlüsse hinsichtlich eines Reisevertrags, auch wenn deren Geltung nicht nochmals gesondert vereinbart wird.

 

3. Vertragsschluss

3.1. Der Reiseinteressent kann der POV schriftlich,  per Post, per E-Mail, über die Website oder per Fax ein Angebot auf Abschluss eines Reisevertrags machen (Angebot).

3.2. Die POV kann, aber muss dieses Angebot nicht annehmen (Annahme).

3.3. Sofern die von der POV zugesandte Reisebestätigung nicht dem Angebot des Reiseinteressenten entspricht oder dem Reiseinteressenten zu spät zugeht, so stellt dies ein neues Angebot seitens der POV dar, welches angenommen werden kann, aber nicht muss. Das Angebot kann insbesondere durch Leistung einer Anzahlung oder durch den Antritt der Reise angenommen werden.

 

4. Leistungsbeschreibung, Vertragspartner bei Reise für mehrere Personen

4.1. Inhalt des Reisevertrags sind eine oder mehrere Übernachtungen in einer Unterkunft (die Zahl der Übernachtungen und die Kategorie der Unterkunft ergibt sich aus der jeweiligen Buchung. Zusätzlicher Leistungsinhalt ist der Eintritt zu den Passionsspielen Oberammergau 2020 am jeweils gebuchten Datum („Ticket“).

4.2. Der Bezug der Unterkunft am Anreisetag ab 14:00 Uhr möglich. Das Ticket für den Besuch der Passionsspiele erhält der Reisende vor Ort im Organisationszelt. Der Reisende  kann und muss das Ticket schon vor 14:00 Uhr  abholen, da die Aufführung der Passionsspiele schon vor 14:00 Uhr beginnen kann.

4.3. Unabhängig davon ist ein Check-In bis maximal 01:00 Uhr des auf den Anreisetag folgenden Tages möglich.

4.4. Ein Reisevertrag kann auch Leistungen für mehrere Personen umfassen. Sofern ein Reisevertrag geschlossen wird, der Leistungen für mehrere Personen umfasst, wird Vertragspartner der POV ausschließlich die Person, die bei Vertragsschluss als „Vertragspartner“ angegeben wird. Diese handelt im eigenen Namen und  ist somit zur Zahlung des gesamten Reisepreises (für alle Personen) verpflichtet.

4.5. Der Vertragspartner der POV ist „Reisender“, die übrigen Personen „Mitreisende“. Der Reisende hat dafür zu sorgen, dass sich die Mitreisenden zugunsten der POV verpflichten, an diese AGB ebenso gebunden zu sein wie der Reisende selbst.

4.6. Das Mindestalter für den Besuch der Passionsspiele ist 6 Jahre, im Rahmen der Jugendtage ändert sich das Mindestalter von 6 Jahre auf 16 Jahre und ist begrenzt auf ein Höchstalter von 26 Jahre. Für Betreuungspersonen gilt das Höchstalter nicht.

4.7. Pro 10 zu betreuende Personen mit einem Höchstalter von 26 Jahre ist ein Betreuer zugelassen.

 

5. Unverbindliche Sonderwünsche

Sofern im Rahmen der Buchung unverbindliche Sonderwünsche im entsprechenden Feld aufgeführt sind, so sind diese inhaltlich nicht Teil des Angebots und werden auch nicht Teil des Reisevertrags. Die Sonderwünsche dokumentieren nur den rechtlich nicht verbindlichen Wunsch des Reisenden, den entsprechenden Umstand bei der Vertragserfüllung zu berücksichtigen. Die POV steht nicht für die Erfüllung von Sonderwünschen ein.

 

7.  Reisepreis und Fälligkeit

7.1. Eine Anzahlung in Höhe von 25 % des Reisepreises ist fällig nach Vertragsschluss und nachdem der Reisende einen gültigen Sicherungsschein (§ 651r BGB) erhalten hat und ihm in klarer, verständlicher und hervorgehobener Weise der Name und die Kontaktdaten des Kundengeldabsicherers zur Verfügung gestellt wurden.

7.2. Der restliche Reisepreis ist dann 28 Tage vor Reisebeginn fällig, ohne dass es hierfür einer gesonderten Zahlungsaufforderung bedarf. Reisebeginn ist der Tag der Anreise.

7.3. Kommt der Reisevertrag weniger als 29 Tage vor Reisebeginn zustande, so ist der gesamte Reisepreis fällig nach Vertragsschluss und nach Erhalt eines gültigen Sicherungsscheins (§ 651r BGB) sowie der Zurverfügungstellung des Namens und der Kontaktdaten des Kundengeldabsicherers in klarer, verständlicher und hervorgehobener Weise.

7.4. Vom Reisepreis umfasst ist der Kurbeitrag der Gemeinde Oberammergau.

7.5. Bei Buchung einer Reiseversicherung ist der volle Betrag der Versicherungsprämie sofort fällig.

 

8.  Zahlungsmöglichkeiten, Rücklastschriftgebühren

8.1. Der Reisepreis kann durch die im Einzelfall angebotenen Zahlungsarten bezahlt werden.

8.2. Sofern der Reisende über einen Gutschein verfügt, kann er erfüllungshalber auch durch die Einlösung des Gutscheins seine Zahlungspflicht (teilweise) erfüllen. Dies setzt voraus, dass der Reisende im Rahmen seiner Buchung als Zahlungsmittel „Gutschein“ auswählt.

8.3. Sofern die Zahlungsart „Lastschrift“ im Einzelfall angeboten und gewählt wurde und die fällige Lastschrift nicht eingezogen werden konnte („Rücklastschrift“), so hat der Reisende der POV die der POV in Rechnung gestellten Rücklastschriftgebühren zu bezahlen.

8.4. Die Pflicht zur Zahlung der Rücklastschriftgebühr besteht nicht, wenn der Reisende die Rücklastschrift nicht zu vertreten hat.

8.5. Dem Reisenden ist der Nachweis gestattet, dass der POV kein oder ein wesentlicher geringerer Schaden entstanden ist als die Höhe der Rücklastschriftgebühr. Bei einem wesentlich geringeren Schaden ist dieser zu bezahlen.

 

9. Rücktritt durch POV

9.1. Die POV kann vom Reisevertrag zurücktreten, sofern ein Grund zum Rücktritt vorliegt (§§ 323, 324, 651h Abs. 4 S. 1 Nr. 2 BGB). Ein Recht zum Rücktritt liegt dabei insbesondere vor, wenn der Reisende einen fälligen Betrag auch nach Mahnung nicht bezahlt hat.

9.1.1. Ein Rücktritt liegt vor, wenn der Reisende oder einer seiner Mitreisende gegen die in Ziffer 4.6 geltende Alterseinschränkung verstoßen, so behält sich die POV vor, vom Reisevertrag zurückzutreten oder  einen Schadensersatz (Aufpreis) zu fordern.

9.1.2. Ein Rücktritt liegt vor wenn gegen den Betreuungsschlüssel in Ziffer 4.7 verstoßen wird. Hier behält sich die POV vor, vom Vertrag zurückzutreten oder einen Schadensersatz (Aufpreis) zu fordern.

9.2. Nach Rücktritt durch die POV ist der Reisende verpflichtet, die für den Fall einer Stornierung vereinbarte Pauschale (vgl. Ziffer 10.2) zu bezahlen. Die Ziffern 10.2 bis 10.4 gelten entsprechend.

9.3. Für die Höhe der Pauschale ist der Zeitpunkt des Versands der Rücktrittserklärung an den Reisenden maßgeblich.

9.4. Die Pflicht zur Zahlung der Pauschale besteht nicht, wenn (i) der Reisende den zum Rücktritt berechtigenden Umstand nicht zu vertreten hat oder (ii) nachweist, dass der POV kein oder ein wesentlich niedrigerer Schaden entstanden ist als die Höhe der jeweiligen Pauschale. Bei einem wesentlich geringeren Schaden ist dieser zu bezahlen.

9.5. Eine Pflicht zur Zahlung der Pauschale besteht ebenfalls nicht, wenn die POV nach § 651h Abs. 4 S. 1 Nr. 2 BGB vom Vertrag zurücktritt.

 

10. Rücktritt durch Reisenden vor Reisebeginn

10.1. Der Reisende kann vom Reisevertrag vor Reisebeginn jederzeit zurücktreten („Stornierung“, § 651h Abs. 1 S. 1 BGB).

10.2. Im Fall eines solchen Rücktritts hat der Reisende statt des vereinbarten Reisepreises folgende Stornopauschalen zu bezahlen:

10.2.1. Bei einer Stornierung bis zum 91. Tag vor Reisebeginn 40 % des Reisepreises.

10.2.2. Bei einer Stornierung in der Zeit vom 90. Tag bis zum 61. Tag vor Reisebeginn 60 % des Reisepreises.

10.2.3. Bei einer Stornierung in der Zeit vom 60. Tag bis zum 31. Tag vor Reisebeginn 80 % des Reisepreises.

10.2.4. Bei einer Stornierung in der Zeit vom 30. Tag bis zum 1. Tag vor Reisebeginn 90 % des Reisepreises.

10.2.5. Bei Nichtantritt der Reise hat der Reisende den vollen Reisepreis zu bezahlen.

10.3.  Dem Reisenden ist der Nachweis gestattet, dass der POV überhaupt kein oder ein wesentlich niedrigerer Schaden entstanden ist als die Höhe der vorgenannten Stornopauschalen. Im Fall des Nachweises eines wesentlich niedrigeren Schadens ist dieser zu bezahlen.

10.4. Der POV ist es unbenommen, statt nach den Pauschalen der Ziffer 10.2 die Entschädigung konkret zu berechnen.

10.5. Für die Höhe der Stornopauschale kommt auf den Zeitpunkt des Zugangs der Stornierung bei der POV an.

10.6. Der Reisende hat keine Pflicht zur Zahlung einer Stornopauschale oder einer Entschädigung, wenn am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigten. Umstände sind unvermeidbar und außergewöhnlich, wenn sie nicht der Kontrolle der Partei unterliegen, der sich darauf beruft, und sich ihre Folgen auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Vorkehrungen getroffen worden wären.

10.7. Bei RIT-Fahrscheinen: bis zum 22. Tag vor Reiseantritt 25%, mindestens jedoch EUR 25,- bis zum 8. Tag vor Reisebeginn 35% des Reisepreises bis zum 3. Tag vor Reisebeginn 50% des Reisepreises ab dem 2. Tag vor Reisebeginn 100% des Reisepreises.

 

11. Obliegenheit zur Anzeige von Mängeln, Fristsetzung vor Kündigung und Anzeige des Nichterhalts der Reiseunterlagen

11.1. Der Reisende hat der POV einen Reisemangel unverzüglich anzuzeigen.

11.2. Die Kündigung des Reisevertrages nach § 651l Abs. 1 S. 1 BGB ist erst zulässig, wenn die POV eine ihr vom Reisenden bestimmte angemessene Frist hat verstreichen lassen, ohne Abhilfe zu leisten. Der Bestimmung einer Frist bedarf es nicht, wenn die Abhilfe von der POV verweigert wird oder wenn sofortige Abhilfe notwendig ist. Der Bestimmung einer Frist bedarf es weiter nicht, wenn die Abhilfe unmöglich ist oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrags durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt ist.

11.3. Sofern der Reisende bis 14 Tage vor Reisebeginn noch keine Reiseunterlagen erhalten hat, wird er gebeten, dies der POV unverzüglich anzuzeigen.

 

12. Empfehlung zum Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung

12.1. Der Reisevertrag enthält keine Reiserücktrittsversicherung. Der Reisende hat entsprechende Kosten daher selbst zu tragen, wenn er eine solche Versicherung nicht abschließt.

12.2. Der Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung ist möglich und wird ausdrücklich empfohlen.

 

13. Hinweis auf mögliche Pass- und Visumserfordernisse

Der Reisende wird darauf hingewiesen, dass für ihn möglicherweise Pass- und Visumserfordernisse für die Einreise nach Deutschland bestehen. Für den Erhalt der entsprechenden Unterlagen können Fristen bestehen, die der Reisende einhalten muss. Es obliegt dem Reisenden, sich hierüber vor Abschluss des Reisevertrags zu informieren.

 

14. Umbuchungen

14.1. Hinsichtlich des Eintritts eines Dritten in die Rechte und Pflichten des Reisenden in Bezug auf den Reisevertrag und hinsichtlich des Austauschs eines Mitreisenden gilt § 651e BGB. Beides ist nur bis zu einer angemessenen Zeit vor Reisebeginn möglich, wobei eine Mitteilung nicht später als sieben Tage vor Reisebeginn stets angemessen ist. In beiden Fällen sind die hierdurch entstehenden Mehrkosten zu bezahlen. Es gilt das Widerspruchsrecht nach § 651e Abs. 2 BGB.

14.2. Alle sonstigen Umbuchungen sind nur möglich, wenn das entsprechende Angebot verfügbar ist und die POV der Umbuchung zustimmt.

14.2.1. Bei einer Umbuchung in Form einer Änderung des Datums (bei gleicher Unterkunfts- und Ticketkategorie) fällt für die Umbuchung selbst eine Umbuchungspauschale in Höhe von EUR 30,00 an. Im Übrigen verbleibt es beim vereinbarten Reisepreis.

14.2.2. Bei einer Umbuchung in eine höhere Unterkunft- und Ticketkategorie fällt für die Umbuchung selbst keine Umbuchungspauschale an. Es ist der jeweilige Reisepreis in der umgebuchten Kategorie zu bezahlen.

14.2.3. Eine Umbuchung in eine niedrigere Unterkunft- und/oder Ticketkategorie ist nicht möglich. Der Reisende kann vom Reisevertrag entsprechend Ziffer 10 zurücktreten und sodann eine neue Reise buchen.

14.3. Dem Reisenden ist der Nachweis gestattet, dass der POV für die Umbuchung selbst überhaupt keine oder wesentlich niedrigere Kosten entstanden sind als die jeweilige Umbuchungspauschale. Im Fall des Nachweises wesentlich niedrigerer Kosten sind diese zu bezahlen.

14.4. Die Umbuchungspauschale ist sofort fällig. In Bezug auf den Reisepreis gelten die Regelungen wie bei Abschluss eines neuen Vertrags.

 

15. Vorbehalt einer Reisepreisanpassung im Fall der Änderungen einer öffentlich-rechtlichen Steuer, Gebühr oder Abgabe

15.1. Eine Reisepreisanpassung ist unter den folgenden Bedingungen möglich.

15.2. Sofern eine öffentlich-rechtliche Steuer, Gebühr oder Abgabe („Abgabe“) (z.B. Kurbeitrag, Umsatzsteuer), welche aufgrund des Vertrags mit dem Reisenden bezahlt werden muss, nach Vertragsschluss, aber vor Reisebeginn

(1) neu eingeführt wird, so kann der vereinbarte Reisepreis in der Höhe der neu eingeführten Abgabe erhöht werden;

(2) erhöht wird, so kann der vereinbarten Reisepreis in Höhe der Erhöhung der Abgabe erhöht werden;

(3) reduziert wird, so kann der vereinbarte Reisepreis in Höhe der Reduzierung der reduzierten Abgabe reduziert werden;

(4) wegfällt, so kann der vereinbarte Reisepreis in Höhe der weggefallenen Abgabe reduziert werden.

Die Reisepreisanpassung kann nur in dem Umfang erfolgen, in welchem die POV die geänderte Abgabe - bezogen auf den jeweiligen Reisevertrag - tatsächlich mehr oder weniger zahlen muss.

15.3. Der Reisende hat unter den vorgenannten Voraussetzungen Anspruch auf eine entsprechende Senkung des Reisepreises und kann diese verlangen. Sofern der Reisende bereits Zahlungen geleistet hat, die über den gesenkten Reisepreis hinausgehen, so wird in diesem Fall der Mehrbetrag auf Verlangen des Reisenden hin erstattet, wobei die POV von dem Betrag die ihr tatsächlich entstandenen Verwaltungsausgaben abziehen darf.

15.4. Eine einseitige Reisepreiserhöhung durch die POV ist nur bis zu einer Reisepreiserhöhung von maximal 8 % des Reisepreises möglich und setzt voraus, dass die Erklärung über die Reisepreiserhöhung die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt und dem Reisenden nicht später als 20 Tage vor Reisebeginn zugeht.

15.5. Hinsichtlich des Zeitpunkts, des Inhalts und der Form entsprechender Erklärungen und der Möglichkeit, dem Reisenden bei einer Reisepreiserhöhung von mehr als 8 % des Reisepreises (gemäß der Berechnung nach Ziffer 15.2) dem Reisenden ein Angebot zur Preiserhöhung zu machen, gelten die gesetzlichen Vorschriften.

 

16. Vorbehalt einer Änderung des Vertrags abseits des Reisepreises

16.1. Die POV behält sich vor, nach Vertragsschluss den Inhalt des Vertrags zu ändern, sofern die Änderung nicht den Reisepreis betrifft, unerheblich ist und nicht gegen Treu und Glauben verstößt. Die POV hat den Reisenden auf einem dauerhaften Datenträger (z.B. E-Mail) klar, verständlich und in hervorgehobener Weise über die Vertragsänderung zu unterrichten; eine solche Unterrichtung ist Voraussetzung für eine wirksame Vertragsänderung. Weitere Voraussetzung für eine wirksame Vertragsänderung ist, dass die Erklärung über die Vertragsänderung dem Reisenden vor Reisebeginn zugeht. Auf Ziffern 21. und 22. wird hingewiesen.

16.2. Ebenso vorbehalten ist eine erhebliche Änderung des Vertrags gemäß und im Umfang der gesetzlichen Vorschriften (§ 651g BGB).

 

17. Pflichten des Reisenden und ggf. Mitreisender in Bezug auf das Ticket

17.1. Das Ticket für den Besuch der Passionsspiele erhält der Reisende vor Ort im Organisationszelt. Der Reisende kann und muss das Ticket schon vor 14:00 Uhr im Organisationszelt  abholen, da die Aufführung der Passionsspiele schon vor 14:00 Uhr beginnen kann.

17.2. Der Reisende und ggf. Mitreisende sind verpflichtet, ihr Ticket am Einlass vorzuzeigen. Es finden Einlasskontrollen statt.

17.3. Der Reisende und ggf. Mitreisende sind weiter verpflichtet, auf Verlangen am Einlass ihren Personalausweis vorzuzeigen, um überprüfen zu können, ob die auf dem Ticket eingetragene Person dieselbe ist wie der Besitzer des Tickets.

17.4. Der Reisende und ggf. Mitreisende sind verpflichtet, ihr Ticket während der Aufführung jederzeit bei sich zu führen und auf Verlangen vorzuzeigen.

17.5. Der Reisende und ggf. Mitreisende sind verpflichtet, ihr Ticket jederzeit zur Überprüfung zu überlassen, insbesondere, um gefälschte Tickets zu erkennen. Der Reisende und ggf. Mitreisende haben auf Aufforderung hin darzulegen, wie sie in den Besitz des Tickets gelangt sind und auf welcher vertraglichen Grundlage (konkreter Vertragsschluss) sie anwesend sind. Sollte sich herausstellen, dass der Reisende und ggf. Mitreisende mit einem gefälschten Ticket eingelassen wurden, sind sie verpflichtet, auf Anweisung ihren Platz wieder zu verlassen.

17.6. Veränderungen des Tickets (außer solche bezüglich einer Namenseintragung) sind zu unterlassen und führen zur Ungültigkeit des Tickets. Eine solche Veränderung berechtigt dazu, den Einlass zu verweigern. Dies gilt insbesondere dann, wenn der auf dem Ticket aufgedruckte Preis geschwärzt wurde.

17.7. Der Reisende und ggf. Mitreisende haben es zu unterlassen, das Ticket zu verkaufen und/oder zum Verkauf anzubieten. Hiervon unberührt bleibt Ziffer 14.1.

 

18. Verlust des Tickets

18.1. Für den Fall, dass der Reisende ein Ticket verloren hat, gilt Folgendes:

18.2. Der Reisende kann sich an die POV wenden, welche die Angelegenheit prüfen wird.

18.3. Der Reisende hat in diesem Rahmen das zur Verfügung gestellte Formular wahrheitsgemäß auszufüllen, sich mit der ggf. anfallenden Bearbeitungsgebühr einverstanden zu erklären und Belege über den Vertragsschluss sowie eine Personalausweiskopie beizufügen. Die Angelegenheit wird sodann geprüft; es wird nach billigem Ermessen entschieden, ob dem Kunden ersatzweise ein neues Ticket ausgestellt wird. Hierbei wird insbesondere berücksichtigt, ob dies in zeitlicher Hinsicht noch möglich ist. Im Fall der Ausstellung eines neuen Tickets verliert das verlorengegangene Ticket seine Gültigkeit.

 

19. Pflichten des Reisenden und ggf. Mitreisender in Bezug auf den Besuch der Passionsspiele Oberammergau

19.1. Der Reisende und ggf. Mitreisende sind verpflichtet, beim Besuch der Passionsspiele Oberammergau angemessene Kleidung zu tragen und eine angemessene Verhaltensweise an den Tag zu legen, um dem Charakter der Passionsspiele Oberammergau gerecht zu werden. Insbesondere wird der Reisende und ggf. Mitreisende keine anderen Besucher der Passionsspiele Oberammergau stören.

19.2. Der Reisende und ggf. Mitreisende haben es zu unterlassen Ton-, Bild- und/oder Videoaufnahmen von den Passionsspielen Oberammergau anzufertigen.

19.3. Dem Reisenden und ggf. Mitreisenden ist bekannt, dass bei den Passionsspielen Oberammergau Ton-, Bild- und/oder Videoaufnahmen gemacht werden, welche die Besucher, also auch den Reisenden und ggf. Mitreisende, einschließen können und welche kommerziell unbeschränkt in einer üblichen Art und Weise verwertet werden, ohne dass den Besuchern, also auch dem Reisenden und ggf. Mitreisenden, ein Vergütungsanspruch zusteht.

19.4. Der Reisende und ggf. Mitreisende haben es zu unterlassen, Tiere zu den Passionsspielen mitzunehmen. Insbesondere ist die Mitnahme von Hunden mit Ausnahme von Blindenführhunden oder Assistenzhunden zu unterlassen

19.5. Der Reisende und ggf. Mitreisende haben es zu unterlassen eine oder mehrere der folgenden Gegenstände mitzunehmen oder mitzuführen: Speisen, Getränke, Taschen welche das DIN A4-Format überschreiten, pyrotechnisches Material, Waffen, Feuerwerkskörper, oder andere gefährliche Gegenstände.

19.6. Im Rahmen der Einlasskontrollen finden ggf. Taschen- und Körperkontrollen statt. Diese sind in angemessenem Umfang zu dulden.

19.7. Der Reisende und ggf. Mitreisende haben das Rauchen im Gebäude zu unterlassen.

19.8. Der Reisende und ggf. Mitreisende haben während der Vorstellungen etwaige Geräte (z.B. Handy, Smartphone) so einzurichten, dass diese weder durch Ton-, Vibrations- oder Lichtsignale die Aufführung stören.

 

20. Einlass

20.1. Der Einlass zu den Passionsspielen findet eine Stunde vor Aufführungsbeginn statt. Der Reisende und ggf. Mitreisende müssen sich pünktlich zum Aufführungsbeginn auf ihrem Sitzplatz eingefunden haben.

20.2. Nach Veranstaltungsbeginn ist ein Zutritt zur Veranstaltung nur möglich, sofern und soweit dies die Aufführung nicht stört und soweit der Einlass noch geöffnet ist. Dies wird nach billigem Ermessen geprüft.

 

21. Vorbehalt der Änderung des Vorstellungsbeginns

21.1. Die Passionsspiele werden grundsätzlich am vereinbarten Tag zur angekündigten Uhrzeit durchgeführt.

21.2. Die Passionsspiele können am vereinbarten Tag zu einer anderen Uhrzeit durchgeführt werden, wenn hierfür ein bei Vertragsschluss nicht vorhersehbarer, wichtiger Grund vorliegt und die andere Uhrzeit für den Reisenden zumutbar ist. Ein wichtiger Grund für die Verschiebung des Beginns auf eine andere Uhrzeit sind insbesondere behördliche Anordnungen und höhere Gewalt. Unzumutbar ist ein Vorstellungsbeginn vor 12:00 Uhr und nach 19:00 Uhr.

21.3. Die POV wird den Reisenden auf einem dauerhaften Datenträger (z.B. E-Mail) klar, verständlich und in hervorgehobener Weise über die Vertragsänderung unterrichten; eine solche Unterrichtung ist Voraussetzung für eine wirksame Vertragsänderung. Weitere Voraussetzung für eine wirksame Vertragsänderung ist, dass die Erklärung über die Vertragsänderung dem Reisenden vor Reisebeginn zugeht.

 

22. Vorbehalt der Änderung des Sitzplatzes

22.1. Der Reisende kann bei der Aufführung der Passionsspiele grundsätzlich den vereinbarten Sitzplatz einnehmen.

22.2. Die POV ist berechtigt, dem Reisenden einen anderen Sitzplatz zuzuweisen, wenn hierfür ein bei Vertragsschluss nicht vorhersehbarer, wichtiger Grund vorliegt und der neu zugewiesene Sitzplatz für den Reisenden zumutbar ist. Ein wichtiger Grund für die Zuweisung eines anderen Sitzplatzes ist es, wenn der vertraglich vereinbarte Sitzplatz nicht mehr verfügbar ist, z.B. aufgrund behördlicher Anordnungen oder Beschädigung. Der neu zugewiesene Sitzplatz ist für den Reisenden nur zumutbar, wenn er sich innerhalb derselben Kategorie befindet.

22.3. Die POV wird den Reisenden auf einem dauerhaften Datenträger (z.B. E-Mail) klar, verständlich und in hervorgehobener Weise über die Vertragsänderung unterrichten; eine solche Unterrichtung ist Voraussetzung für eine wirksame Vertragsänderung. Weitere Voraussetzung für eine wirksame Vertragsänderung ist, dass die Erklärung über die Vertragsänderung dem Reisenden vor Reisebeginn zugeht.

22.4. Sollte ein wichtiger Grund vorliegen, aber kein Sitzplatz mehr in derselben Kategorie verfügbar sein, so wird dem Reisenden, soweit verfügbar, ein Sitzplatz in einer niedrigeren Kategorie zugewiesen. In diesem Fall bestehen die gesetzlichen Ansprüche im Fall eines Reisemangels.

 

23. Personalisierung, Abtretung von Ansprüchen

23.1. Die Reiseleistungen sind personalisiert. Insbesondere das Ticket ist personalisiert und gilt nur für den Reisenden und ggf. Mitreisende.

23.2. Der Reisende kann seinen Erfüllungsanspruch nicht abtreten; gleiches gilt für Mitreisende, sofern ein Reisevertrag mehrere Personen umfasst.

23.3. Auch sonstige Ansprüche aus dem Reisevertrag, insbesondere solche auf Schadensersatz, können nicht abgetreten werden.

23.4. Eine Abtretung von Ansprüchen ist möglich, wenn die POV im Einzelfall die vorherige ausdrückliche Zustimmung erteilt. Die POV wird dabei nach billigem Ermessen handeln und die Zustimmung nur bei Vorliegen sachlicher Gründe verweigern. Einer Abtretung von Ansprüchen unter Familienmitgliedern und Mitreisenden (desselben Reisevertrags) untereinander wird bereits jetzt zugestimmt.

23.5. Die Regelung Ziffer 14.1 bleibt hiervon unberührt.

 

24. Haftungsbeschränkung

Die vertragliche Haftung der POV für Schäden, die nicht aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit resultieren, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit der Schaden nicht schuldhaft herbeigeführt wurde.

 

25. Datenschutz, Widerspruchsmöglichkeit bezüglich E-Mail-Werbung

25.1. Die angegebenen Daten werden sowohl von der POV als auch von der Gemeinde Oberammergau erhoben, gespeichert, verarbeitet und verwendet, um den Vertrag durchzuführen. Die Durchführung des Vertrags erfasst auch die Erhebung, Speicherung, Verarbeitung und Verwendung der Daten im Rahmen eines Sicherheitskonzepts für die Passionsspiele Oberammergau 2020 sowohl durch die POV als auch durch die Gemeinde Oberammergau. Das Sicherheitskonzept kann es z.B. mit einschließen, dass an eine angegebene Handynummer ein bestimmter Sammelpunkt mitgeteilt oder vor dem Aufenthalt in einem bestimmten Bereich gewarnt wird.

25.2. Die E-Mail-Adresse des Reisenden wird zur Direktwerbung für ähnliche Waren oder Dienstleistungen verwendet, sofern er dem nicht widersprochen hat. Der Reisende kann der Verwendung der E-Mail-Adresse zum Zweck der Zusendung von Direktwerbung jederzeit widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen. Der Widerspruch kann insbesondere wie folgt erklärt werden.

Per Post an:

Eigenbetrieb Oberammergau Kultur,

Ludwig-Thomas-Str. 10, 82487 Oberammergau

Per E-Mail an: kontakt@jugendtage-passionsspiele.de

Per Telefon unter der Nr.: +49 8822 9498850

Per Fax an: +49 8822 949 88 56

 

26. Kein Widerrufsrecht

Es besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht.

 

27. Bereitstellung von Informationen in digitaler Form

Der Reisende ist damit einverstanden, dass ihm Informationen in digitaler Form, insbesondere per E-Mail als PDF-Datei, zur Verfügung gestellt werden, sofern der Reisende eine E-Mail-Adresse angegeben hat.

 

28. Maßgeblichkeit der deutschen Fassung

Die englische Fassung der AGB dient rein informatorischen Zwecken. Für die Verträge alleine maßgeblich ist die deutsche Fassung der AGB.

 

29. Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein, werden die Wirksamkeit und Durchführbarkeit aller übrigen Bestimmungen davon nicht berührt.

 

30. Zusätzlicher Vertrag bezüglich des Tickets auch mit der Gemeinde Oberammergau

30.1. Der Eintritt zu den Passionsspielen Oberammergau (Ticket) ist Teil der von der POV geschuldeten Reiseleistung.

30.2. Zusätzlich kommt hinsichtlich des Tickets auch noch ein Vertrag mit der Gemeinde Oberammergau (Eigenbetrieb Oberammergau Kultur), Ludwig-Thoma-Straße 10, 82487 Oberammergau („Gemeinde Oberammergau“) zustande; hinsichtlich des Tickets handelt die POV also auch im Namen und auf Rechnung der Gemeinde Oberammergau.

30.3. Die Abwicklung des Vertrags mit der Gemeinde Oberammergau erfolgt vollständig innerhalb des Reisevertrages mit der POV, die insoweit auch im Namen der Gemeinde Oberammergau handelt. Das der Gemeinde Oberammergau geschuldete Entgelt für das Ticket werden gesondert ausgewiesen. Mit der Zahlung des Reisepreises wird gleichzeitig auch das Entgelt für das Ticket gegenüber der Gemeinde Oberammergau beglichen und abgegolten. Indem dem Reisenden der Eintritt zu den Passionsspielen Oberammergau 2020 ermöglich, so geschieht dies zur Erfüllung beider Verträge.

30.4. Der Reisevertrag mit der POV und der Vertrag über das Ticket mit der Gemeinde Oberammergau stehen und fallen miteinander. Der Vertrag mit der Gemeinde Oberammergau folgt dem Vertrag mit der POV (z.B. bei Umbuchungen, Stornierung und Rücktritt); beide sind untrennbar miteinander verbunden.

30.5. Hinsichtlich des Vertrags mit der Gemeinde Oberammergau bezüglich des gelten die nachfolgend unter B. zur Verfügung gestellten „Ticket-AGB der Gemeinde Oberammergau bei Reisevertrag“. Die „Ticket-AGB der Gemeinde Oberammergau bei Reisevertrag“ lassen die vorstehenden Regelungen jedoch unberührt; die vorstehenden Regelungen gehen insoweit vor. 

31. Schlussklausel (Anwendbares Recht, Streitbeilegung)

31.1. Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts, wobei die Anwendung der Verweisungsnormen des deutschen Rechts ausgeschlossen wird. Diese Rechtswahl lässt die zwingenden verbraucherschützenden Rechtsvorschriften des Wohnsitzstaats des Verbrauchers unberührt.

31.2. Sofern und soweit in den AGB keine vom anwendbaren Recht abweichende Regelung vereinbart wurde, gilt das Gesetz.

31.3. § 334 BGB wird nicht ausgeschlossen.

31.4. § 305b BGB bleibt unberührt.

31.5. Die POV ist nicht bereit oder verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

31.6. Die POV weist auf die Plattform der EU-Kommission zur Online-Streitbeilegung hin: www.ec.europa.eu/consumers/odr

B. Ticket-AGB der Gemeinde Oberammergau bei Reisevertrag

Stand: 13.06.2019

1. Vertragspartner

1.1. Vertragspartner bezüglich des Vertrags über den Besuch der Passionsspiele Oberammergau („Ticketvertrag“) ist die Gemeinde Oberammergau (Eigenbetrieb Oberammergau Kultur), Ludwig-Thoma-Straße 10, 82487 Oberammergau („Gemeinde Oberammergau“).

1.2. Der Vertragspartner der Gemeinde Oberammergau wird Kunde („Kunde“) genannt.

1.3. Die POV ist bevollmächtigt, im Namen der Gemeinde Oberammergau im Rahmen des Abschlusses, der Abwicklung und eines etwaigen Rücktritts vom Ticketvertrag alle notwendigen Erklärungen entgegenzunehmen und abzugeben, insbesondere auch Mahnungen und Rücktritte auszusprechen.

 

2. Geltungsbereich

Diese „Ticket-AGB der Gemeinde Oberammergau bei Reisevertrag“ gelten auch für alle zukünftigen Verträge über den Besuch der Passionsspiele Oberammergau, wenn der Ticketvertrag zusammen mit einem Reisevertrag mit der Passionsspiele Oberammergau Vertriebs GmbH & Co. KG geschlossen wird. Dies gilt auch, wenn deren Geltung nicht nochmals gesondert vereinbart wird.

 

3. Leistungsbeschreibung

3.1. Die im Rahmen des Vertrags von der Gemeinde Oberammergau geschuldete Leistung ist es, dem Kunden den Besuch der Passionsspiele Oberammergau 2020 („Passionsspiele“) an dem vereinbarten Tag und in der vereinbarten Kategorie zu gestatten.

3.2. Das Ticket selbst verkörpert kein Recht und keinen Anspruch. Die Rechte und Pflichten bestehen nur gemäß dem zwischen der Gemeinde Oberammergau und dem Kunden abgeschlossenem Vertrag.

3.3. Der Kunde hat auf dem Ticket nach Erhalt seinen Namen einzutragen. Der Kunde erhält sein Ticket am Tag der Aufführung nach Vorlage der Rechnung/Zahlungsbestätigung. Bei Bestellung/Kauf/Buchung sowie beim Direktkauf, wird eine Bestätigung mit der Buchungsnummer ausgegeben.

3.4. Die Gemeinde Oberammergau ist jedoch berechtigt, den Vertrag mit dem Kunden dadurch zu erfüllen, dass die Gemeinde Oberammergau dem Besitzer des Tickets gegenüber die geschuldete Leistung erbringt, unabhängig davon, ob dieser auch der Vertragspartner/Kunde der Gemeinde Oberammergau ist.

3.5. Nach ca. 2,5 Stunden Aufführung findet eine große Pause statt. Sofern die Aufführung vor der großen Pause abgebrochen wird, erhält der Kunde auf sein Verlangen hin sein Entgelt zurück. Sofern die Aufführung mindestens bis zur großen Pause durchgeführt wurde und danach nicht mehr fortgeführt werden kann, ohne dass dies die Gemeinde Oberammergau zu vertreten hätte, hat der Kunde keine Ansprüche, insbesondere keinen Anspruch auf Rückerstattung des Entgelts.

 

4.  Bezahlung

Hinsichtlich der Bezahlung gilt Ziffer 30.3 der obenstehenden Reise-AGB der Passionsspiele Oberammergau Vertriebs GmbH & Co. KG.

 

5.  Einlass

5.1. Der Einlass findet eine Stunde vor Aufführungsbeginn statt. Der Kunde muss sich pünktlich zum Aufführungsbeginn auf seinem Sitzplatz eingefunden haben.

5.2. Nach Veranstaltungsbeginn ist ein Zutritt zur Veranstaltung nur möglich, sofern und soweit dies die Aufführung nicht stört und soweit der Einlass noch geöffnet ist. Die Gemeinde Oberammergau wird das nach billigem Ermessen prüfen.

 

6. Vorbehalt der Änderung des Vorstellungsbeginns

6.1. Die Gemeinde Oberammergau wird die Passionsspiele grundsätzlich am vereinbarten Tag zur angekündigten Uhrzeit durchführen.

6.2. Die Gemeine Oberammergau ist berechtigt, die Passionsspiele am vereinbarten Tag zu einer anderen Uhrzeit durchzuführen, wenn hierfür ein bei Vertragsschluss nicht vorhersehbarer, wichtiger Grund vorliegt und die andere Uhrzeit für den Kunden zumutbar ist. Ein wichtiger Grund für die Verschiebung des Beginns auf eine andere Uhrzeit sind insbesondere behördliche Anordnungen und höhere Gewalt. Unzumutbar ist dem Kunden ein Vorstellungsbeginn vor 12:00 Uhr und nach 19:00 Uhr.

6.3. Die Gemeinde Oberammergau wird den Kunden auf einem dauerhaften Datenträger (z.B. E-Mail) klar, verständlich und in hervorgehobener Weise über die Vertragsänderung unterrichten; eine solche Unterrichtung ist Voraussetzung für eine wirksame Vertragsänderung. Weitere Voraussetzung für eine wirksame Vertragsänderung ist, dass die Erklärung über die Vertragsänderung dem Kunden vor Veranstaltungsbeginn zugeht.

6.4. Dem Kunden obliegt es, sich 48 Stunden vor dem angekündigten Veranstaltungsbeginn per Telefon +49 8822 835 93 50 oder auf der Website www.jugendtage-passionsspiele.de über etwaige Änderungen zu informieren.

 

7. Vorbehalt der Änderung des Sitzplatzes

7.1. Der Kunde kann bei der Aufführung der Passionsspiele grundsätzlich den vereinbarten Sitzplatz einnehmen.

7.2. Die Gemeine Oberammergau ist berechtigt, dem Kunden einen anderen Sitzplatz zuzuweisen, wenn hierfür ein bei Vertragsschluss nicht vorhersehbarer, wichtiger Grund vorliegt und der neu zugewiesene Sitzplatz für den Kunden zumutbar ist. Ein wichtiger Grund für die Zuweisung eines anderen Sitzplatzes ist es, wenn der vertraglich vereinbarte Sitzplatz nicht mehr verfügbar ist, z.B. aufgrund behördlicher Anordnungen oder Beschädigung. Der neu zugewiesene Sitzplatz ist für den Kunden nur zumutbar, wenn er sich innerhalb derselben Kategorie befindet.

7.3. Die Gemeinde Oberammergau wird den Kunden auf einem dauerhaften Datenträger (z.B. E-Mail) klar, verständlich und in hervorgehobener Weise über die Vertragsänderung unterrichten; eine solche Unterrichtung ist Voraussetzung für eine wirksame Vertragsänderung. Weitere Voraussetzung für eine wirksame Vertragsänderung ist, dass die Erklärung über die Vertragsänderung dem Kunden vor Veranstaltungsbeginn zugeht.

7.4. Sollte ein wichtiger Grund vorliegen, aber kein Sitzplatz mehr in derselben Kategorie verfügbar sein, so wird dem Kunden, soweit verfügbar, ein Sitzplatz in einer niedrigeren Kategorie zugewiesen. Der Kunde kann in diesem Fall verlangen, dass ihm die Differenz des gezahlten Entgelts zum Entgelt für ein Ticket in der niedrigeren Kategorie erstattet wird.

 

 

8.   Pflichten des Kunden in Bezug auf das Ticket

8.1.  Der Kunde ist verpflichtet, unmittelbar nach Erhalt des Tickets seinen Namen einzutragen.

8.2. Der Kunde ist verpflichtet, sein Ticket am Einlass vorzuzeigen. Es finden Einlasskontrollen statt.

8.3. Der Kunde ist weiter verpflichtet, auf Verlangen am Einlass seinen Personalausweis vorzuzeigen, um überprüfen zu können, ob die auf dem Ticket eingetragene Person dieselbe ist wie der Besitzer des Tickets.

8.4. Der Kunde ist weiter verpflichtet, sein Ticket während der Aufführung jederzeit bei sich zu führen und auf Verlangen vorzuzeigen.

8.5.  Der Kunde ist verpflichtet, sein Ticket jederzeit zur Überprüfung zu überlassen, insbesondere, um gefälschte Tickets zu erkennen. Der Kunde hat auf Aufforderung hin darzulegen, wie er in den Besitz des Tickets gelangt ist und auf welcher vertraglichen Grundlage (konkreter Vertragsschluss) er anwesend ist. Sollte sich herausstellen, dass der Kunde mit einem gefälschten Ticket eingelassen wurde, ist er verpflichtet, auf Anweisung seinen Platz wieder zu verlassen.

8.6. Veränderungen des Tickets (außer solche bezüglich einer Namenseintragung) sind zu unterlassen und führen zur Ungültigkeit des Tickets. Eine solche Veränderung berechtigt dazu, den Einlass zu verweigern. Dies gilt insbesondere dann, wenn der auf dem Ticket aufgedruckte Preis geschwärzt wurde.

 

9. Pflichten des Kunden im Rahmen des Besuchs der Passionsspiele

9.1. Der Kunde ist verpflichtet, beim Besuch der Passionsspiele angemessene Kleidung zu tragen und eine angemessene Verhaltensweise an den Tag zu legen, um dem Charakter der Passionsspiele gerecht zu werden.

9.2. Der Kunde hat es zu unterlassen Ton-, Bild- und/oder Videoaufnahmen von den Passionsspielen anzufertigen.

9.3. Dem Kunden ist bekannt, dass bei den Passionsspielen Ton-, Bild- und/oder Videoaufnahmen gemacht werden, welche die Besucher, also auch den Kunden, einschließen können und welche kommerziell unbeschränkt in einer üblichen Art und Weise verwertet werden, ohne dass den Besuchern, also auch dem Kunden, ein Vergütungsanspruch zusteht.

9.4. Der Kunde hat es zu unterlassen, Tiere zu den Passionsspielen mitzunehmen. Insbesondere ist die Mitnahme von Hunden ist mit Ausnahme von Blindenführhunden oder Assistenzhunden zu unterlassen. 9.5. Der Kunde hat es zu unterlassen einen oder mehrere der folgenden Gegenstände mitzunehmen oder mitzuführen: Speisen, Getränke, Taschen welche das DIN A4-Format überschreiten, pyrotechnisches Material, Waffen, Feuerwerkskörper, oder andere gefährliche Gegenstände.

9.6. Im Rahmen der Einlasskontrollen finden ggf. Taschen- und Körperkontrollen statt. Diese sind in angemessenem Umfang zu dulden.

9.7. Der Kunde hat das Rauchen im Gebäude zu unterlassen.

9.8. Der Kunde hat während der Vorstellungen etwaige Geräte (z.B. Handy, Smartphone) so einzurichten, dass diese weder durch Ton-, Vibrations- oder Lichtsignale die Aufführung stören.

 

10. Folge von Pflichtverletzungen des Kunden

Die Gemeinde Oberammergau ist berechtigt, bei einer Pflichtverletzung des Kunden nach vorheriger Abmahnung, bei Vorliegen eines wichtigen Grunds auch ohne vorherige Abmahnung, ihr Hausrecht auszuüben und den Kunden vom Veranstaltungsort zu entfernen.

 

11.  Erwerb von mehreren Tickets

11.1. Sofern ein Vertrag mehrere Tickets umfasst, kommt gleichwohl ausschließlich ein Vertrag zwischen dem Kunden und der Gemeinde Oberammergau zustande.

11.2. In einem solchen Fall wird die Gemeinde Oberammergau den Vertrag mit dem Kunden dadurch erfüllen, dass sie denjenigen Personen, welchen der Kunde die übrigen von ihm erworbenen Tickets übergeben hat, ebenfalls bei Vorlage des Tickets den Einlass zu den Passionsspielen am vereinbarten Tag in der vereinbarten Kategorie gewährt.

11.3. Der Kunde hat dafür zu sorgen, dass sich die übrigen Personen zugunsten der Gemeinde Oberammergau verpflichten, an diese AGB in gleicher Weise gebunden zu sein wie der Kunde selbst.

11.4. Der Kunde hat nach Erhalt der Tickets das jeweilige Namensfeld auszufüllen und den Namen der jeweiligen weiteren Person(en) einzutragen.

11.5. Weiter setzt die Pflicht zur Einlassgewährung voraus, dass auf Aufforderung hin der Ticketbesitzer am Einlass ausdrücklich erklärt und ggf. in Textform bestätigt, wie er in den Besitz des Tickets gelangt ist und ob und welche Gegenleistung er hierfür erbracht hat.

11.6. Das Mindestalter für den Besuch der Passionsspiele ist 6 Jahre, im Rahmen der Jugendtage ändert sich das Mindestalter von 6 Jahre auf 16 Jahre und ist begrenzt auf ein Höchstalter von 26 Jahren. Für Betreuungspersonen gilt das Höchstalter nicht.

 

12. Haftungsausschluss

12.1. Die Haftung der Gemeinde Oberammergau ist ausgeschlossen, außer es liegt ein Fall von grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz vor.

12.2. Eine Haftung der Gemeinde Oberammergau ist auch dann nicht ausgeschlossen, wenn es sich um die Verletzung von wesentlichen Vertragspflichten handelt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglichen und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf. Eine wesentliche Vertragspflicht ist z.B., dass die Passionsspiele Oberammergau 2020 stattfinden und aufgeführt werden.

12.3. Im Falle der leicht fahrlässigen Verletzung von wesentlichen Vertragspflichten ist die Haftung der Gemeinde Oberammergau auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden beschränkt.

12.4. Eine Haftung der Gemeinde Oberammergau ist auch dann nicht ausgeschlossen, wenn es um eine Haftung aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit geht.

 

13.  Datenschutz

13.1. Die angegebenen Daten werden erhoben, gespeichert, verarbeitet und verwendet, um den Vertrag durchzuführen. Die Durchführung des Vertrags erfasst auch die Erhebung, Speicherung, Verarbeitung und Verwendung der Daten im Rahmen eines Sicherheitskonzepts für die Passionsspiele Oberammergau 2020. Das Sicherheitskonzept kann es z.B. mit einschließen, dass an eine angegebene Handynummer ein bestimmter Sammelpunkt mitgeteilt oder vor dem Aufenthalt in einem bestimmten Bereich gewarnt wird.

13.2. Die E-Mail-Adresse des Kunden wird zur Direktwerbung für ähnliche Waren oder Dienstleistungen verwendet, sofern er dem nicht widersprochen hat. Der Kunde kann der Verwendung der E-Mail-Adresse zum Zweck der Zusendung von Direktwerbung jederzeit widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen. Der Widerspruch kann insbesondere wie folgt erklärt werden.

Per Post an: Eigenbetrieb Oberammergau Kultur

Ludwig-Thoma-Str. 10, 82487 Oberammergau

Per E-Mail an: kontakt@jugendtage-passionsspiele.de

Per Telefon unter der Nr.: +49 8822 9498850

Per Fax an: +49 8822 949 88 56

 

14. Kein Widerrufsrecht

Bezüglich des Ticketvertrags besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht.

 

 

15. Bereitstellung von Informationen in digitaler Form

Der Kunde ist damit einverstanden, dass ihm Informationen in digitaler Form, insbesondere per E-Mail als PDF-Datei, zur Verfügung gestellt werden, sofern der Kunde eine E-Mail-Adresse angegeben hat.

 

16. Maßgeblichkeit der deutschen Fassung

Die englische Fassung der AGB dient rein informatorischen Zwecken. Für die Verträge alleine maßgeblich ist die deutsche Fassung der AGB.

 

17.  Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein, wer-den die Wirksamkeit und Durchsetzbarkeit aller übrigen Bestimmungen davon nicht berührt.

 

18. Schlussklausel (anwendbares Recht, Streitbeilegung)

18.1. Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts, wobei auch die Anwendung der Verweisungsnormen des deutschen Rechts ausgeschlossen wird. Diese Rechtswahl lässt die zwingenden verbraucherschützenden Rechtsvorschriften des Wohnsitzstaats des Verbrauchers unberührt.

18.2. Sofern und soweit in den AGB keine vom anwendbaren Recht abweichende Regelung vereinbart wurde, gilt das Gesetz.

18.3. § 334 BGB wird nicht ausgeschlossen.

18.4. § 305b BGB bleibt unberührt.

18.5. Die Gemeinde Oberammergau ist nicht bereit oder verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

18.6. Die Gemeinde Oberammergau weist auf die Plattform der EU-Kommission zur Online-Streitbeilegung hin: www.ec.europa.eu/consumers/odr

Formblatt für Pauschalreiserichtlinien

Hier finden Sie das Formblatt für Pauschalreiserichtlinien.

Formblatt

Hier findet Ihr die Hausordnung der Passionsspiele Oberammergau 2020.

Hausordnung der Passionsspiele 2020

Geltungsbereich / Hausrecht

Diese Hausordnung konkretisiert das Hausrecht der Gemeinde Oberammergau für alle im Rahmen der Passionsspiele Oberammergau 2020 (nachfolgend „Veranstaltung“ genannt) verwendeten Gebäude, Räume und Flächen, insbesondere für das Passionstheater, (nachfolgend „Veranstaltungsstätte“ genannt). Das Hausrecht gegenüber den Besuchern wird auch von den, durch den Veranstalter beauftragten Personen, insbesondere dem Sicherheitspersonal, ausgeübt. Deren Anweisungen und Anordnungen ist unbedingt Folge zu leisten.

Die Besucher der Veranstaltung haben sich stets so zu verhalten, dass weder die Ordnung noch die Sicherheit anderer Personen gefährdet ist und die von den Organen des Veranstalters und/oder behördlichen Überwachungsorganen getroffenen Anordnungen befolgt werden.

Bei Verstößen gegen diese Hausordnung oder die Ticket-AGB ist der Veranstalter berechtigt, alle zuwiderhandelnden Personen von der Veranstaltung zu verweisen und ein Hausverbot auszusprechen. Dies kann den Verfall eines etwaig entrichteten Entgelts sowie Schadenersatzforderungen des Veranstalters und entsprechende gerichtliche Schritte zur Folge haben.

 

Einlass und Eintrittskarten

Der Einlass findet eine Stunde vor Aufführungsbeginn statt.

Der Einlass ist nur gegen Vorlage der gültigen Eintrittskarte bzw. Akkreditierung gestattet. Auf dem Ticket ist der Name des Besuchers einzutragen.

Das Ticket ist am Einlass vorzuzeigen. Es finden Einlasskontrollen statt.

Auf Verlangen des Einlasspersonals ist der Personalausweis vorzuzeigen, um überprüfen zu können, ob die auf dem Ticket eingetragene Person dieselbe ist wie der Besitzer des Tickets.

Während der Aufführung besteht die Verpflichtung, das Ticket jederzeit bei sich zu tragen und auf Verlangen vorzuzeigen.

Das Ticket kann jederzeit überprüft werden, insbesondere, um gefälschte Tickets zu erkennen. Der Besucher hat auf Aufforderung hin darzulegen, wie er in den Besitz des Tickets gelangt ist und auf welcher vertraglichen Grundlage (konkreter Vertragsschluss) er anwesend ist. Sollte sich herausstellen, dass der Besucher mit einem gefälschten Ticket eingelassen wurde, ist er verpflichtet, auf Anweisung seinen Platz wieder zu verlassen.

Veränderungen des Tickets (außer solche bezüglich einer Namenseintragung) sind zu unterlassen und führen zur Ungültigkeit des Tickets. Eine solche Veränderung berechtigt dazu, den Einlass zu verweigern. Dies gilt insbesondere dann, wenn der auf dem Ticket aufgedruckte Preis geschwärzt wurde.

Das Mindestalter für den Besuch der Passionsspiele ist 6 Jahre. Kinder unter 6 Jahren sind grundsätzlich nicht zugelassen.

 

Ermäßigungsnachweise

Bei allen ermäßigten Eintrittskarten muss am Einlass die Berechtigung zur Ermäßigung nachgewiesen werden. Die Berechtigung muss am Vorstellungstag bestehen. Ermäßigungen müssen im Fall des ermäßigten Entgelts für Schüler, Studenten und Personen mit Behinderung mit einem zum Zeitpunkt des Einlasses gültigen Schüler-, Studentenausweis bzw. Schwerbehindertenausweis sowie zusätzlich dem Personalausweis beim Einlass nachgewiesen werden. Wird der Nachweis nicht erbracht, muss die Differenz zum jeweiligen Entgelt ohne Ermäßigung vor Einlass nachentrichtet werden.

 

Mitgeführte Gegenstände

Das Mitführen folgender Gegenstände ist  in der Veranstaltungsstätte untersagt:

Nicht in der Veranstaltungsstätte erworbene Speisen und Getränke Taschen welche das DIN A4-Format überschreiten pyrotechnisches Material Waffen Feuerwerkskörper andere gefährliche Gegenstände

Im Rahmen der Einlasskontrollen finden ggf. Taschen- und Körperkontrollen statt. Diese sind in angemessenem Umfang zu dulden.

Während der Vorstellungen sind etwaige Geräte (z.B. Handy, Smartphone) so einzurichten, dass diese weder durch Ton-, Vibrations- oder Lichtsignale die Aufführung stören.

 

Tiere

Das Mitführen von Tieren im Passionstheater ist untersagt. Insbesondere ist die Mitnahme von Hunden zu unterlassen; dies gilt auch für Blindenhunde, da aufgrund der Räumlichkeiten generell keine Hunde möglich sind.

 

Ton-, Film-, Foto- und Videoaufnahmen

Am Veranstaltungsort sind Ton-, Film-, Foto- und Videoaufnahmen jeder Art aus urheberrechtlichen Gründen untersagt. Mitgebrachte Aufnahmegeräte und Kameras aller Art müssen gegen eine Gebühr an den Gepäck- Depots zur Aufbewahrung abgegeben werden.

Bei Zuwiderhandlungen ist das Hauspersonal berechtigt, Aufnahmegeräte und Kameras einzuziehen und bis zum Ende der Veranstaltung einzubehalten. Filme und Aufzeichnungsmaterialien jeder Art, auf denen Teile der Veranstaltung festgehalten sind, können eingezogen und verwahrt werden. Sie werden dem Eigentümer wieder ausgehändigt, wenn dieser der vorherigen Löschung der Aufzeichnung zugestimmt hat.

 

Vorbehalt der Änderung des Sitzplatzes

Der Besucher kann bei der Aufführung der Passionsspiele grundsätzlich den vereinbarten Sitzplatz einnehmen.

Der Veranstalter ist berechtigt, dem Besucher einen anderen Sitzplatz zuzuweisen, wenn hierfür ein wichtiger Grund vorliegt und der neu zugewiesene Sitzplatz für den Besucher zumutbar ist. Ein wichtiger Grund für die Zuweisung eines anderen Sitzplatzes ist es, wenn der vertraglich vereinbarte Sitzplatz nicht mehr verfügbar ist, z.B. aufgrund behördlicher Anordnungen oder Beschädigung. Der neu zugewiesene Sitzplatz ist für den Besucher nur zumutbar, wenn er sich innerhalb derselben Kategorie befindet.

Sollte ein wichtiger Grund vorliegen, aber kein Sitzplatz mehr in derselben Kategorie verfügbar sein, so wird dem Besucher, soweit verfügbar, ein Sitzplatz in einer niedrigeren Kategorie zugewiesen. Der Besucher kann in diesem Fall verlangen, dass ihm die Differenz des gezahlten Entgelts zum Entgelt für ein Ticket in der niedrigeren Kategorie erstattet wird.

 

Zutrittsverbot

Den Besuchern ist das Betreten der Darsteller-Bereiche (Bühnen, Garderoben, usw.) und aller sonstigen, sich in der Veranstaltungsstätte befindlichen Räume oder Örtlichkeiten, die nicht unmittelbar für Besucher bestimmt und entsprechend gekennzeichnet sind, verboten.

 

Videoüberwachung

Zum Schutz der Besucher wird die Veranstaltungsstätte videoüberwacht. Das Videomaterial wird in Übereinstimmung mit den Bestimmungen der einschlägigen Datenschutzgesetze, insbesondere der DS-GVO, verarbeitet.

 

Fundsachen

Gegenstände aller Art, die im Bereich des Passionstheaters gefunden werden, sind bei der Information abzugeben, wo diese vom Berechtigten abgeholt werden können.

Der Verlust von Gegenständen sind der Information zu melden.

 

Ausübung des Hausrechts

Der Veranstalter übt in der Veranstaltungsstätte das Hausrecht aus. Er ist berechtigt, Hausverweise und Hausverbote auszusprechen oder andere geeignete Maßnahmen im Rahmen des Hausrechts zu ergreifen. Er ist insbesondere berechtigt, Besucher der Veranstaltungsstätte zu verweisen, wenn diese die Veranstaltung stören, andere Besucher belästigen oder in sonstiger und erheblicher Weise oder wiederholt gegen die Ticket-AGB der Gemeinde Oberammergau verstoßen haben. Der Zutritt kann verweigert werden, wenn die begründete Vermutung besteht, dass der Besucher die Veranstaltung stören oder andere Besucher belästigen wird. In den vorgenannten Fällen ist ein etwaig entrichtetes Eintrittsgeld nicht zu erstatten.

Personen, die eine Personenkontrolle verweigern oder ihre Aufenthaltsberechtigung nicht durch eine gültige Eintrittskarte nachweisen können, können am Eintritt gehindert bzw. der  Veranstaltungsstätte verwiesen werden. Entsprechendes gilt im Falle der Verweigerung der Nachzahlung der Differenz zum vollen Kartenpreis bei fehlendem Nachweis der Ermäßigungsberechtigung bei Vorlage eines ermäßigten Tickets.

Der Veranstalter ist im Rahmen der geltenden Gesetze berechtigt, die persönlichen Daten von Personen, die gegen die Hausordnung verstoßen, aufzunehmen oder von der Polizei aufnehmen zu lassen.

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